Die sehende Schleifmaschine

von Berend Denkena, Bernd Breidenstein, Rolf Hockauf, Maikel Strug, PZH Garbsen von 05. September 2018
Nutenschleifen an einem Schafftfräser
Ein wesentlich kostenbestimmender Schritt bei der Herstellung von Vollhartmetallfräsern ist der Nutentiefschliff, der zumeist mittels 1A1-Schleifscheiben durchgeführt wird. Die für den Werkzeugverschleiß entscheidenden Prozessstellgrößen dieses Prozesses sind die Schnittgeschwindigkeit vc, die Vorschubgeschwindigkeit vf und die Zustellung ae.

Bezüglich der Eigenschaften weisen die Schleifscheiben gemittelte Korngrößen von 91µm bis 151µm sowie eine Kornkonzentration von C75 bis C150 auf. Der Werkzeugschleifprozess zeichnet sich durch hohe mechanische und thermische Belastungen der eingesetzten Werkzeuge aus. Die hohe Härte, Verschleißfestigkeit und geringe Duktilität des zu bearbeitenden Hartmetalls bestimmen die Bearbeitbarkeit der Vollhartmetallfräswerkzeuge, so dass in der Regel Diamantschleifscheiben für die Bearbeitung eingesetzt werden. Der Schleifprozess zeichnet sich durch eine hohe Eingriffstiefe aus und verursacht an den Schleifwerkzeugen Verschleiß, der zu veränderten Bauteilqualitäten führt. Die gezielte Anpassung des Prozesses in Reaktion auf den auftretenden Verschleiß ist somit essentiell für eine konstante Bauteilqualität und stellt eine Herausforderung beim Werkzeugschleifen dar.

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