Entwicklung eines hybriden Grundkörpers für superabrasive Schleifscheiben

von Amir Daneshi, Faramarz Hojati, Björn Becker, Pia Schnarrenberger, Günter Schnarrenberger, Bahman Azarhoushang, Kompetenzzentrum für Spanende Fertigung (KSF) am IFC (Innovations- und Forschungs-Centrum) 09. Juni 2020
(a) Schematische Darstellung des Federstahls, der zwischen zwei Laminatscheiben eingesetzt wurde. (b) Wellige Form der Federstahlscheibe in radialer Richtung.
In den letzten Jahren hat sich die Verwendung von kohlefaserverstärkten („CFK“) -Grundkörpern für superabrasive Schleifwerkzeuge abgezeichnet [Yang15].

Die Vorteile der Ausführungen in CFK liegen neben dem reduzierten Schleifkörpergewicht vor allem in der höheren Dämpfung, was eine Unterdrückung von Vibrationen bewirkt, die durch den Prozess selbst hervorgerufen werden [Tawa12]. Die geringeren Amplituden der CFK-Grundkörper im niedrigen Frequenzbereich führen dabei zu einer verminderten Anregung von regenerativen Schwingungen des gesamten Systems aus Maschine, Werkstück und Spannsystemen. Dadurch werden Ratterschwingungen unterdrückt.

Außerdem ermöglichen Schleifscheiben mit CFK-Grundkörpern, aufgrund der Gewichtsersparnis, eine reduzierte Spindelbelastung und eine starke Senkung der Stückkosten durch die realisierbaren Schnittgeschwindigkeiten von über 120m/s, den entsprechenden hohen Abtragsraten sowie kürzeren Taktzeiten (schnellere Beschleunigung der Scheibe) [Haen17].

WEITERLESEN - INSIDER WERDEN!

Jetzt anmelden und kostenlos weiterlesen.

Neugierig? Hier können Sie sich registrieren.