Iguana mit Schaftkühlung 918

03. Juni 2020
Zecha Iguana mit Schaftkühlung 918
Iguana – Neues VHM-Substrat, Schaftkühlung und stabilere Geometrie

Bei der Bearbeitung hochabrasiver Werkstoffe, NE-Metalle oder Kupfer in den verschiedensten Branchen stößt so manches Werkzeug an seine Grenzen. Zecha hat mit der neuen Serie 918 ihre Diamantwerkzeug-Linie Iguana für den Mikrobereich weiter revolutioniert. Die Mehrschneider im kleinen Durchmesserbereich mit scharfen Schneidkanten und hochverschleißfester, geschlossener Diamantbeschichtung sind nun auch in optimierter Geometrie mit Schaftkühlungssystem erhältlich.

Die Iguana-Familie in verschiedenen anwendungsspezifischen Ausführungen von Zecha ist durch die gezielte Bearbeitung der Schneidkanten mittels Lasertechnik (R=1μm) sowie den speziellen Schneidengeometrien bekannt und reduzieren die Schnittkräfte im Einsatz erheblich. Das Ergebnis ist eine Minimierung der Wärmeentwicklung und daher eine bessere Form- und Maßhaltigkeit. Diese optimalen Werkzeuggeometrien in Kombination mit der scharfen und geschlossenen Diamantschicht führen zu einer signifikanten Erhöhung der Standzeit. Ein weiterer Vorteil der Laserbearbeitung sind die Werkzeugschneiden ohne Cluster, die somit eine bessere Oberflächenqualität im Vergleich zu bisherigen diamantbeschichteten Werkzeugen haben.

Optimierte Geometrie mit Schaftkühlungssystem

Ein zusätzliches Schleifverfahren erlaubt der neuen Serie 918 bei voller Nutztiefe der Schneide eine sehr kurze Auslegung des  schneidenden Grundkörpers. Im Vergleich zur vorangehenden Serie 915 verkürzt sich die Werkzeuglänge deutlich und es ist keine Verlängerung des Halses aus schleiftechnischen Gründen erforderlich. Zusätzlich sind alle Werkzeuge der neuen Serie ab einem Durchmesser von 0,4mm für ein leicht schneidendes Fräsen im Zentrum ohne Druck mit einer Schneide über der Mitte versehen und begünstigen dadurch ein Eintauchen auf der Stelle. Das Kühlungssystem im Schaft bringt jedes Medium – ob Luft, Emulsion, Öl oder Aerosol-Gemische – direkt an die Schneide. Das Zusammenspiel von neuem VHM-Substrat, einer Schaftkühlungslösung sowie einer stabileren Grundgeometrie des Rohlings ermöglichen gerade in der Bauteilefertigung eine gesteigerte Prozesssicherheit und höhere Vorschübe.

Iguana mit Kantenschutz

Die innovativen High-End-Fräser gibt es, auch bei fast gleichbleibend scharfer Schneidkante, mit Kantenschutz. Die dadurch verstärkte weichschneidende Geometrie mit Kantenschutz und die erhöhte Werkzeugstandzeit ermöglichen die optimale Bearbeitung hochabrasiver Werkstoffe wie beispielsweise Peek. Zur Nass- und Trockenbearbeitung sowie bei nicht optimalen Gegebenheiten überzeugen die Serien 903, 913 und 916 mit Kantenschutz.

Iguana mit Kantenschutz und Helix

Eine weitere Ausführung der Iguana-Familie sind Fräser und Spiralbohrer mit fast frei wählbarer Spiralisierung. Die Serien 930.B2, 930.T2, 930.F3 und 975 eröffnen so weitere Einsatzgebiete. Schwer zerspanbare Werkstoffe wie medizinische (faserverstärkte) Kunststoffe oder bleifreie Messinglegierungen können dank der positiven Helix-Eigenschaften in Form von gleichen Geometriebedingungen – weicher Schnitt, verrundete Nutformen, Spanabfuhr, etc. – über die gesamte Schneide optimal bearbeitet werden. Das enorme Potenzial der Iguana-Werkzeuge eröffnet neue Möglichkeiten, um bisher unwirtschaftliche Bearbeitungsprozesse zu optimieren. Mit diesen Fräsern von Zecha werden deutlich längere Laufzeiten erzielt und keine Schwesterwerkzeuge mehr benötigt. Dadurch ergeben sich freie Werkzeugplätze für andere Anwendungen an der Maschine für maximale Produktivität. Zecha schärft sein Profil in den kommenden Monaten erneut und entwickelt eine weitere Serie von Vollhartmetallwerkzeugen mit laserbearbeiteter Diamantbeschichtung. Man darf weiterhin gespannt sein, was die Iguana-Familie zukünftig noch zu bieten hat.

 

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