Kapp Niles: im Wandel der Zeit - Dritte Generation übernimmt die Führung des fränkischen Maschinen- und Werkzeugherstellers

01. September 2021
Martin Kapp (mitte) mit seinen Söhnen Matthias (l.) und Michael Kapp (r.)
„Wir sind schon immer ein sehr anpassungsfähiges Unternehmen gewesen. Das zeichnet und aus und dieses Denken hat uns von Anbeginn bei unserer Firmenentwicklung unterstützt."
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Immer dann, wenn es um Feinschliff in der Fertigung geht beziehungsweise hoch qualitative Verzahnungen erforderlich sind, kommen die bewährten Produkte von Kapp Niles zum Einsatz. Typische Anwendungen von Kapp Niles findet man deshalb traditionsgemäß im Automobil- oder Luftfahrtsektor, im Bereich der Windenergie, der Schifffahrt oder der Bahn. Um es auf den Punkt zu bringen: Immer dann, wenn es um “reibungslose” Mobilität geht, sind Kapp Niles Produkte in vielen Bereichen unverzichtbar geworden. Damit das oberfränkische Unternehmen auch für die zukünftigen Jahrzehnte ein unverzichtbarer und zuverlässiger Partner der Werkzeugmaschinenindustrie bleiben wird, stand im Juli nun der zweite Generationenwechsel an. Martin Kapp übergab das Traditionsunternehmen an seine beiden Söhne Michael (36) und Matthias (34), im Vertrauen darauf, dass beide Tradition mit Innovation in Verbindung bringen und außerdem mit ihrem persönlichen Mindset ihren Weg im Sinne Kapp Niles gehen werden. Im Gespräch mit den Dreien werfen wir einen kurzen Blick in die Vergangenheit der Kapp Niles-Geschichte und einen Ausblick darauf, wohin die Reise geht.

DIAMOND BUSINESS: Herr Martin Kapp, für begeisterte Unternehmer kann die Firma im wahrsten Sinne des Wortes Antrieb und Motor des Lebens sein. Sie erhielten über all die Jahre in ihrer Tätigkeit Anerkennung, Respekt, Wertschätzung und eine bunte Vielfalt sozialer Beziehungen auf allen Ebenen. Plötzlich heißt es „loszulassen“. Viele Senior-Chefs tun sich damit (unerwartet) schwer und deshalb liegen häufig die größten Stolpersteine beim Übergeber selbst. Mit welchen Gefühlen gehen Sie? Wie ist die Nachfolge geregelt?

Martin Kapp: Ich habe mich mit sehr guten Gefühlen aus der Geschäftsführung verabschiedet. Viele sind tatsächlich überrascht, dass es mir nicht schwerfiel. Ich darf auf 37 wunderbare Jahre hier im Unternehmen zurückblicken. Mit einer persönlichen Nachfolge aus der Familie und der gemeinsamen Geschäftsführung mit Helmut Nüssle (verantwortlich für den wichtigsten Einzelmarkt China), als auch Michael Bär für die kaufmännische Expertise sehe ich optimistisch auf die zukünftigen Jahrzehnte von Kapp Niles. Ohnehin bleibe ich verbunden mit der Industrie, schon allein aufgrund meiner Verbandstätigkeiten. Ansonsten steht die jüngste Kapp-Generation schon in den Startlöchern. Vier Enkel zwischen 6 Monaten und 6 Jahren wollen beschäftigt sein. Ein spannendes “Familienunternehmen” im wahrsten Sinne des Wortes für die kommenden Jahre.

Sie kamen 1983 ins väterliche Unternehmen. Zuvor bestand Ihr Lebensmittelpunkt in den USA. Ihr Vater Bernhard Kapp bat Sie, ihn in der Heimat zu unterstützen. Zunächst waren Sie Bereichsleiter und später Teil der Geschäftsführung. Wie denken Sie zurück an diese Zeit?

Martin Kapp: 1983 war ein schwieriges Jahr für unser Unternehmen. Deshalb wohl auch der „Hilferuf“ meines Vaters. Gerade im Bereich der Werkzeugmaschinen zeichnet sich im 10-Jahres-Zyklus eine Krise ab, das können Sie bis zum Ersten Weltkrieg zurückverfolgen. Und 1983 war ein solches düsteres Jahr. Mittlerweile habe ich fünf Krisen durchlebt und zusammen mit der Kapp Niles-Belegschaft gemeistert. Meine erste Aufgabe bestand 1983 leider im Personalabbau. Und das war natürlich ein herber Einstieg.

Was hat sich seitdem verändert?

Martin Kapp: Die Geschwindigkeit, mit der sich Dinge verändern, ist enorm gestiegen. Kaum vorstellbar: 1983 wurde ein Brief von Coburg nach Hamburg zum Vertreter geschickt. Bestenfalls hat er innerhalb einer Woche geantwortet. Heute schreiben Sie eine E-Mail und erwarten eine Antwort innerhalb von fünf Minuten. Die Geschwindigkeit des Wandels, denken wir dabei nur an die Digitalisierung oder künstliche Intelligenz, kristallisiert sich wohl zur größten Herausforderung in naher Zukunft heraus. Deshalb auch die Idee der breit aufgestellten Geschäftsführung. Eine einzelne Person wäre sicher nur schwer in der Lage, all diese Entwicklungen im Auge zu behalten und zu meistern.

Wie sehen Sie die derzeitige Entwicklung bei Kapp Niles? Sind Sie noch im Krisen-Modus?

Martin Kapp: Der Abschwung hatte sich bereits im Herbst 2019 in der gesamten Branche abgezeichnet. Corona hat den Konjunkturrückgang überlagert und die ganze Industrie zunächst völlig ausgebremst. Die „Corona-Überreaktion“ traf und trifft die gesamte Wirtschaft. Viele Betriebe arbeiten nach wie vor noch nicht auf normalem Niveau. Trotz hervorragender Auftragslage bei Kapp Niles können wir aufgrund von Störungen in der Lieferkette nicht oder nur verzögert produzieren. Das macht es gerade trotz gutem Auftragseingang mühsam und schwierig.

37 Jahre waren Sie nun verantwortlich für die Geschicke des Traditionsunternehmens. Was meinen Sie, was rückblickend Ihr größter “Schachzug” in dieser Zeit war?

Martin Kapp: Die Übernahme der Niles Werkzeugmaschinen GmbH in Berlin ist sicherlich ein bedeutender Meilenstein gewesen, da wir durch diesen Schritt eine perfekte Ergänzung für unser Portfolio gefunden haben. 1997 haben wir Niles, ein Unternehmen aus Ostdeutschland, aus der Insolvenz übernommen und hatten plötzlich den  Großmaschinenbereich zur Verfügung. Damit sind wir heute in der Lage, die größte Produktpalette im Bereich der Verzahnungsschleifmaschinen anzubieten. Folgerichtig war auch der Neubau des Produktionsgebäudes in Berlin im Jahr 2000.

Aus welcher Idee ist Kapp Niles entstanden?

Martin Kapp: Firmengründer war mein Vater Bernhard Kapp. Als Geschäftsführer bei Waldrich, auch ein Werkzeugmaschinenhersteller, beschäftigt, sah er eine Chance in Eigenregie Holzbearbeitungsmaschinen zu fertigen, um die große Nachfrage am Markt zu bedienen. Damit wurde bereits der Grundstein von Kapp Niles gelegt. Im Laufe der Jahre änderten sich die Produkte und damit auch die Branchen. Die Holzbearbeitung spielte bei Kapp Niles in den 60er Jahren keine Rolle mehr. Das Programm und der Vertrieb von Walzfräserschleifmaschinen wurde in den 80er Jahren eingestellt, als die Entwicklung von CBN-Profilschleifscheiben und ihr Einsatz auf Verzahnungsschleifmaschinen in den Fokus rückten. Wenn Sie so wollen, ist das auch bezeichnend für unsere Unternehmenshistorie. Wir haben unsere Produkte mehrfach gewechselt und uns immer den Marktgegebenheiten angepasst.

Portfolio Schleif- und Abrichtwerkzeuge

 

Verfolgt man die täglichen Nachrichten, auch die der großen Autobauer, fällt auf, dass der Schwerpunkt in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten nahezu 100% auf die E-Mobilität gesetzt werden soll. Welche Bedeutung hat das für Sie?

Matthias Kapp: Besonders die Elektromobilität verlangt höchste Qualitäten. Das, was die Elektromobilität heute fordert, liegt in Teilen sogar über den Anforderungen der Luftfahrtindustrie. Die Betrachtung der Geräuschentwicklung des Systems ist unglaublich intensiv geworden. Die Oberfläche und Geometrie der Verzahnungen spielen dabei eine beträchtliche Rolle. Die geforderten Genauigkeiten und Toleranzen sind deutlich höher, als das bei einem konventionellen Antrieb mit Verbrennungsmotor der Fall ist. Die Fahrzeugantriebe haben zudem einen höheren Drehmoment und bringen damit ganz andere Belastungen auf ihre Verzahnungen. Die Elektromobilität hat aktuell für uns das Potenzial neue Kunden, Aufträge und dadurch Marktanteil zu gewinnen. Natürlich merken wir aber auch, dass für den konventionellen Bereich etwas weniger Aufträge platziert werden. Es wird langfristig eher eine Verschiebung geben. Aber grundsätzlich spielt uns die E-Mobilität in die Karten.

Sie sehen also eine Chance?

Matthias Kapp: Auf jeden Fall. Es werden neue Firmen gegründet und neue Produktionsflächen geschaffen. Und die bisherigen Produktionsstätten laufen dennoch weiter. Dass Verbrennungsmotoren nach 2030 keine Rolle mehr spielen, ist unwahrscheinlich. Eigentlich sollten laut früheren Regierungsangaben heute schon mehr als eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Aber die derzeitige Infrastruktur kann das bei weitem noch nicht leisten. Gerade in ländlichen Gebieten, in denen große Distanzen zurückgelegt werden müssen, werden viele den Verbrenner aktuell noch vorziehen. Langfristig wird aber kein Weg an der Elektromobilität vorbeiführen, auch weltweit. Um es auf den Punkt zu bringen. Der Wandel zum E-Auto ist eine Chance, die wir aktuell mit vollem Einsatz nutzen.

Im Markt der Verzahnungsschleifmaschinen oder auch im Bereich der Abrichtwerkzeuge gibt es einige Mitbewerber. Was ist Ihre Strategie? Wie punkten Sie mit Kapp Niles-Produkten?

Michael Kapp: Unsere Unternehmensphilosophie besteht schon immer darin, Gesamtlösungen anzubieten. Wenn Sie so wollen, eine Komplettlösung aus Maschine, dem Werkzeug, der Technologie, dem Support und auch immer mit der Prämisse der Wirtschaftlichkeit. Dieser Ansatz wird auch zukünftig die Weichen für unser Tun stellen, gerade dann, wenn es um Digitalisierung geht und viele Prozesse für den Kunden noch transparenter werden können.

Matthias Kapp: Was uns am Markt außerdem unterscheidet, ist der Aspekt, dass wir uns auf die Hart-Feinbearbeitung von Verzahnungen und somit auf die Schleiftechnologie konzentrieren. Deswegen haben wir auch unsere internen Prozesse, Produkte und Lösungen darauf abgestimmt. Andere Unternehmen sind evtl. breiter, was zum Beispiel die Weichbearbeitung betrifft, aufgestellt. Wenn es um’s Schleifen geht, erhält der Kunde von uns die beste Lösung und keinen Kompromiss.

Sie stellen damit ein “Rundum-Sorglos”-Paket für Ihre Kunden zur Verfügung?

Matthias Kapp: Sozusagen, Hartfeinbearbeitung von Verzahnungen und Profilen und alles was dazugehört. Die Maschinen stehen zwar im Fokus unserer Aufmerksamkeit, aber die Werkzeuge sind elementarer Bestandteil unserer Lösungen. Nicht zu vergessen ist auch die Maschine am Ende des Prozesses, die die Messdaten liefert. Für den gesamten Prozess übernehmen wir die Verantwortung. Darüber hinaus sind wir ganz nah beim Kunden. Jeder - egal ob Service-Ingenieur, Anwendungstechniker oder Vertriebsmitarbeiter - berät, gibt Feedback und arbeitet gemeinsam mit dem Kunden an individuellen Lösungen.

War es Ihr gemeinsamer Wunsch, die Nachfolge im Unternehmen anzutreten?  Fühlt man sich gewissermaßen in der Pflicht?

Matthias Kapp: Vom Vater war es gewünscht, von uns selbst war es gewollt. Es wurde aber nie explizit geäußert. Wir hätten uns natürlich auch anderweitig verwirklichen können. Eine gewisse Affinität sollte dennoch vorhanden sein und Freude an dem, was man tut.

Zu welchem Zeitpunkt fiel die finale Entscheidung?

Michael Kapp: Relativ früh. Wir beide haben Maschinenbau studiert und damit die Weichen ein stückweit gestellt.

Sie beide füllen unterschiedliche Bereiche aus. Wo sehen Sie Ihren Wirkungskreis?

Matthias Kapp: Mein Aufgabenbereich liegt im Marketing, Vertrieb, Produktmanagement und in der Entwicklung. Michael sieht sich verantwortlich für die Wertschöpfung und die Produktion.

Schleifbearbeitung einer störkantenkritischen Verzahnung

Welche Chancen sehen Sie für Kapp Niles in den nächsten Jahren?

Michael Kapp: Prinzipiell sehr gute. Unsere Produkte haben sich bewährt, die Nachfrage ist enorm und auch in Bezug auf Digitalisierung könnte man heute schon sinnvolle Lösungen im Sinne unserer Kunden anbieten.

Könnte? Was hindert Sie daran?

Matthias Kapp: Digitale Innovationen sind nur dann möglich, wenn Kunden dafür bereit sind. Wir stellen fest, dass die Industrie an manchen Stellen noch starke Zurückhaltung zeigt. IT-Sicherheit, Datenschutz oder gewisse betriebliche Restriktionen erschweren zum gewissen Teil das Potenzial der Digitalisierung voll auszuschöpfen. Es gäbe mehr Möglichkeiten, die man nutzen könnte, die aktuell schon verfügbar sind. Erschwert wird das Ganze durch die oft schlechte Breitband-Anbindung. Insbesondere in Deutschland hinken wir diesbezüglich um Längen anderen Ländern hinterher. Das ist schlicht eine Katastrophe.

Steht sich Deutschland damit selbst im Weg?

Martin Kapp: Die Politik bei uns hat leider wenig Ahnung, auf welchem Niveau und in welcher Art und Weise unsere Geschäftsprozesse ablaufen. Betrachten Sie nur einmal das Mobile Arbeiten. Dieses wurde bei uns im Unternehmen umgesetzt, wo es möglich war. Aufgrund großer Datenvolumen ist das allerdings bei vielen Arbeitsplätzen nicht realisierbar gewesen. Die Datenleitung nach Hause ist oft aufgrund mangelnder Infrastruktur auch nicht immer praktikabel.

Michael Kapp: Oder nehmen wir das neue Lieferketten-Gesetz. Wissen Sie, was das für uns bedeutet? Wir haben nicht die Kapazität, die Arbeitsbedingungen bei all unseren Lieferanten zu überprüfen. Für unsere Diamantkörner müssten wir zum Beispiel in Afrika, also vor Ort, eine Überprüfung durchführen.  Wie soll das funktionieren? Der bürokratische Aufwand ist immens und der Nutzen geht quasi gegen Null. Die Politik ist oft so weit weg von der Wirklichkeit. Die Rahmenbedingungen werden zusehends schwieriger.

Was würden Sie sich denn konkret von der Politik erwarten, was wäre wünschenswert als mittelständisches Familienunternehmen?

Matthias Kapp: Konzepte, Regelungen, die durchdacht und durchführbar sind. Uns wird immer mehr aufgebürdet, wir setzen um, stellen teilweise sogar zusätzliche Mitarbeiter ein und am Ende stellt sich heraus, dass die Gesetze nicht funktionieren oder sich als kontraproduktiv erweisen. Der administrative Aufwand ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und es ist kein Ende in Sicht. Der einstige Standortvorteil Deutschlands wird zum Standortnachteil. Unternehmen investieren zurzeit lieber im Ausland. Sie bauen ihre Fabriken um Deutschland herum, sei es Polen, Tschechien, Ungarn oder Rumänien. Das sollte doch zu denken geben.

Dennoch setzen Sie weiterhin auf “Made in Germany”?

Michael Kapp: Wir sind dankbar für unsere loyalen und sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter. Dies wissen wir sehr wohl zu schätzen. Es ist eine hohe Identifizierung mit dem Unternehmen und der Arbeit spürbar. Das ist auch unser Anspruch. Außerdem gibt es noch genügend engagierte Bewerber für unsere Ausbildungsstellen.

Kapp Niles am Standort in Berlin

Im Mai nächsten Jahres geht die Grindinghub an den Start. Durch die Verbandstätigkeit waren Sie Mitinitiator dieser neu lancierten Messe. Was war der ausschlaggebende Moment für diesen Neustart?

Martin Kapp: Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Idee von Mitgliedern des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.). Zum einen gab es viel Verärgerung über die Art und Weise, wie die Absage der Grindtec in der Pandemie stattgefunden hat und man ist den Ausstellern finanziell nicht oder nur wenig entgegengekommen. Es geht doch bei einer solchen langjährigen Messe immer um ein gutes Miteinander, um eine gewisse Wertschätzung und um partnerschaftliche Zusammenarbeit. Leider hat man als Aussteller gerade im Corona-Krisenjahr 2020 nichts davon wahrgenommen. Zum anderen hat es sich in den letzten Jahren schon angedeutet, dass der Messeplatz in Augsburg den Ausstellern und Besuchern immer weniger gewachsen war, im wahrsten Sinne des Wortes. In den Anfangsjahren ging es um Werkzeuge, insbesondere um Schleifwerkzeuge. Wir präsentierten zunächst auch nur unsere Werkzeuge in Augsburg. Das hat sich geändert, auch das Publikum ist internationaler geworden und nicht zuletzt sei die bessere Anbindung durch den Flughafen in Stuttgart erwähnt.

Wo sehen Sie Kapp Niles in den nächsten zehn Jahren?

Michael Kapp: Eine sehr schwierige Frage. Natürlich kann man langfristig planen, aber wenn man die politischen oder geopolitischen Einflüsse heutzutage am Markt beobachtet, wird man immer wieder mehr oder weniger nachjustieren müssen. Die Zyklen sind sehr kurz und oft unberechenbar, eine Herausforderung für jedes Unternehmen. Vermutlich werden wir auch in zehn Jahren noch ein gut aufgestelltes Familienunternehmen sein. Ich würde aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass wir noch die gleichen Produkte wie heute herstellen. Wie schon eingangs erwähnt, sind wir schon immer ein sehr anpassungsfähiges Unternehmen gewesen. Das zeichnet uns aus und dieses Denken hat uns von Anbeginn bei unserer Firmenentwicklung unterstützt.

Matthias Kapp: Ich kann das nur unterstreichen. Wir sehen uns auch zukünftig als innovatives Familienunternehmen. Wir müssen flexibel sein und bleiben, damit wir uns an den Markt anpassen können.  Wir sind grundsätzlich gut aufgestellt und werden das mit unserem neuen Geschäftsführungsteam zukünftig fortsetzen.

 

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Firma: Kapp Niles GmbH & Co. KG
Website: https://www.kapp-niles.com/de/

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