Mehr Schwung für die Vollmer Schleifmaschine VGrind - Zwei neue Features zur Produktivitätssteigerung

21. Januar 2020
Ab sofort können sich Werkzeughersteller für mehr Schwung – sprich höheres Drehmoment – bei der Vollmer Schleifmaschine VGrind 360 entscheiden.
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Die optional erhältliche Funktion kann bei der Werkzeugproduktion das Zeitspanvolumen erhöhen, also die Menge abgetragener Metallspäne pro Zeit. Zudem hat der Biberacher Schärfspezialist für die VGrind 360 und 340S den simultanen Wechsel von Schleifscheibenpaket und Werkzeug integriert, um die Produktivität zu steigern und Nebenzeiten zu reduzieren. Seine Innovationskraft setzt Vollmer kontinuierlich ein, um Schärfmaschinen noch gezielter auf Kundeanforderungen abzustimmen. Im Fokus stehen, Produktivität und Präzision der Bearbeitung von Werkzeugen wie Bohrern, Fräsern oder Reibahlen zu steigern.

Vollmer steigert Drehmoment um über 40 Prozent

Der Schärfspezialist Vollmer hat das Drehmoment der Schleifspindel in der Werkzeugschleifmaschine VGrind 360 gesteigert. Die Funktion ist optional für die untere der zwei vertikal angeordneten Spindeln verfügbar. Über dieses Alleinstellungsmerkmal der vertikalen Anordnung eignet sich die VGrind 360 für die Mehr-Ebenen-Bearbeitung von unterschiedlichen Hartmetallwerkzeugen wie Bohrern, Fräsern oder Reibahlen. Dank innovativer Ideen aus der Vollmer Ingenieursschmiede erhält die untere Schleifspindel ein um über 40 Prozent gesteigertes Drehmoment. Mit diesem zusätzlichen Kraftmoment kann das Zeitspanvolumen signifikant erhöht werden. Davon profitieren Werkzeughersteller vor allem beim Nutschleifen von Bohrern oder Fräsern.

Simultaner Wechsel von Schleifscheibe und Werkzeug

Ebenfalls optimiert hat Vollmer die Automatisierung für die Schleifmaschinen VGrind 360 und 340S in Kombination mit dem Palettenmagazin HP160. Dieses Beladesystem nutzen Anwender für die Beladung von bis zu 900 Werkzeugen. Für die Automatisierung hat Vollmer eine neue Option entwickelt, mit der sich Schleifscheibenpaket und Werkzeug beim Ladevorgang simultan wechseln lassen. Dadurch verkürzt sich die Nebenzeit pro Werkzeug um rund zehn Sekunden. Die Vorteile der Funktion kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn die Bearbeitung eines Werkzeuges mehr als zwei Schleifscheibenpakete benötigt und bei kurzen Zykluszeiten. „Höheres Drehmoment und der simultane Wechsel von Schleifscheibe und Werkzeug steigern nicht nur Effizienz und Performance der Werkzeugfertigung, sondern auch die Wirtschaftlichkeit unserer Kunden“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „Wir setzen alles daran, mit unserer Optimierungsbereitschaft und Innovationsfreudigkeit Vollmer Maschinen kontinuierlich zu verbessern und die Fertigungsprozesse von Werkzeugherstellern individuell zu optimieren.“



Website: https://www.vollmer-group.com/de/

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